Ein Hoch darauf, dass alle Schülerinnen und Schüler des 8.
Jahrgangs erfolgreich an den diesjährigen Projekttagen zur Suchtprävention teilgenommen haben.

Ein Hoch vor allem auch auf diejenigen Jugendlichen, die mutig genug waren, während der Abschlussfeier oder am Elternabend über „ihr“ Projekt zu berichten, die durch das Programm der Abschlussfeier geführt haben oder die als Mitglieder der zum großen Teil neu formierten THR-Schulband „No Way“ auf der Abschlussveranstaltung unter anderem den alten Beatles Song „Let it be“ präsentierten.
Wie alljährlich war der erste Tag unserer Projekttage geprägt von den Begegnungen mit Suchtkranken. Sowohl in der Salus Klinik in Castrop-Rauxel, die uns auch in diesem Jahr freundlicherweise unterstützt hat, als auch in den Gesprächen mit den Vertreter der Selbsthilfegruppen (Guttempler und Anonyme Alkoholiker) waren die Jugendlichen überrascht und beeindruckt von der Offenheit der Patienten und der Selbstverständlichkeit, mit der sie über ihr Leben berichteten.




Die Jugendgerichtshilfe stellte mit den Schülerinnen und Schülern eine Gerichtsverhandlung zum Thema Cannabis nach und das Quiz der Drogenberatung und der Polizei war nicht nur interessant und spannend, sondern vermittelte auch viel Wissen rund um das Thema Sucht und Drogen.

   



Viel Spaß und gute Laune, das Kennenlernen neuer Sportarten bzw. Aktivitäten und das gemeinsame Tun in der Gruppe standen im Mittelpunkt des zweiten Tages. Ob im Theater beim Workshop Improtheater, im Boxworkshop unter Leitung von „Mommi“ Guetarri vom BC Ringfrei Oberhausen, bei der modernen Schatzsuche mit GPS-Geräten – auch Geocaching genannt, an den Kletterwänden im Kletterpütt in Essen, wo die Besten bis zu 14 m hoch kletterten, oder in den beiden Kochkursen, immer war es wichtig, in der Gruppe selbst etwas zu tun und Verantwortung zu übernehmen.

 


Innerhalb der erlebnisorientierten Projekte ist es uns wichtig, verschiedene Kompetenzen wie Handlungs-, Gefühls- oder Sozialkompetenz zu fördern. Durch die Beschäftigung in den Projekten werden aber auch eigene - vielleicht auch neue - Fähigkeiten erkannt und gestärkt. Gleichzeitig erfahren die Jugendlichen eigene physische und psychische Grenzen, an denen sie arbeiten oder sie akzeptieren können.


 



Die erfolgreiche Bewältigung der gestellten Aufgaben führt zu einem Erfolgserlebnis, welches wiederum zu einer Steigerung des Selbstwertgefühls führt. Die Erlebnisse sollen stark machen, sollen das Selbstbewusstsein des Einzelnen steigern. Selbstbewussten Kindern fällt es leichter, auch einmal „Nein“ zu sagen. Selbstbewusst sein, „Nein“-Sagen können hilft unter anderem auch, den Konsum von Drogen zu vermeiden. Wer selbstbewusst ist, benötigt auf Dauer keinen Mutmacher.
Die Projekte regen darüber hinaus dazu an, über die eigene Freizeitgestaltung nachzudenken. Es wer-den Alternativen gezeigt, die Spaß machen, spannend sind, den nötigen „Kick“ verschaffen. Es werden Wege weg vom nur Konsumieren hin zum Gestalten, Selbstorganisieren und Genießen aufgezeigt. Die Schüler/innen erfahren, dass ein bewusstes und interessantes Leben auch ohne Sucht(mittel) möglich ist.
Allen Beteiligten – insbesondere Herrn Sauter von der Drogenberatung in Oberhausen, Frau Pütz von der Polizei (beide waren auch Referenten des gut besuchten Elternabends) und den betreuenden Kolleginnen und Kollegen - ein herzliches Dankeschön für die Zeit und Arbeit, die wie so oft gerne für die Schülerinnen und Schüler investiert wurde.