Kooperation des Fachbereiches Technik zwischen Celanese und der Theodor-Heuss-Realschule im Fach Technik.

Hier lesen sie alles über die erfolgreiche Zusammenarbeit.

















  • Teilnehmer: Technikkurse der Jahrgangsstufe 9 und 10.
  • Ansprechpartner der Celanese Chemicals AG: Herr Schreiber.
  • Ansprechpartner der Theodor-Heuss-Realschule: Herr Bienbeck.
  • Praktikumsort: Ausbildungsbereich Celanese Chemicals AG.
  • Vorbereitung im Unterricht: Einführung in die Grundlagen logischer Gatter, digitaler Verknüpfungen, der Stromschienendarstellung und der Programmierung einer SPS (Speicherprogrammierbare Steuerung), als auch Grundlagen im Umgang mit Strom.
  • Durchführung: Gruppen zu je 8 Schülern und Schülerinnen besuchen die Ausbildungsabteilung der Celanese Chemicals AG.




Ziele:

Durch die Kooperation mit Celanese soll Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit eröffnet werden, Einblicke in die reale
Arbeitswelt durch außerschulische Lernorte zu erhalten, neue Berufsbilder kennen zu lernen oder bereits bekannte Erfahrungen zu vertiefen oder zu modifizieren, einen Berufsfindungsprozess zu initiieren und bessere Voraussetzungen für ein mögliches Bewerbungsverfahren zu gewinnen.Hierzu bietet die Kooperation mit Celanese vielfältige Möglichkeiten und Berufsbilder. Für den Fachbereich der Technik ergeben sich zwei Berufsbilder, die einen Anknüpfungspunkt darstellen: der Prozessleitelektroniker und der Industriemechaniker. Die aktuelle Kooperation hat das Berufsbild des Prozessleitelektronikers als Schwerpunkt.





Inhalte:

Neben den bereits erläuterten übergeordneten Inhalten stehen folgende fachspezifischen Themen:
  • der binäre Code – von ja/nein über Strom fließt/Strom fließt nicht zur kommerziellen Anwendung,
  • die drei zentralen Logikgatter Oder, Und und Nicht und deren Kombination,
  • die Grundbegriffe Steuern und Regeln,
  • die elektrischen Grundbauteile,
  • das Flipflop als einfaches Speicherglied und dessen Aufbau durch elektrische Bauteile ,
  • das Ätzen von Platinen und
  • die Programmierung der SPS LOGO!  sowohl manuell als auch über den PC mit Interface.




Entwicklung der Kooperation:

Inzwischen planen wir den dritten Durchgang der Kooperation. 
Zu Beginn konzentrierten wir unsere Arbeit auf die Digitaltechnik. Im Bereich der Steuerung und Regelung bietet ein chemischer Betrieb natürlich vielfache Anknüpfungspunkte. Die Aufgabe bestand darin eine Ablaufsteuerung zu regeln. Hierzu haben die Schüler und Schülerinnen am ersten Tag des Praktikums eine Einführung in die Digitaltechnik erhalten. Hier sind die Grundgatter, deren Verknüpfung, die Funktionsgleichungen und die Stromschienendarstellung besprochen und durch Übungen vertieft worden.
Am zweiten Tag ging es dann an die reale Umsetzung des Gelernten. Hierbei gelang es den Schülern und Schülerinnen gut  das neu erlernten Wissens zu transferieren und mittels eines Stecksystems der Gatterbausteine eine Ablaufsteuerung zu konzipieren. Noch heute bekommen wir ein positives Feedback dieser Schüler und Schülerinnen. Das Thema Steuern und Regeln spielt in vielen Bereichen der Industrie und des Gewerbes eine emens wichtige Rolle. 





Der zweite Durchgang bedurfte einer ausgedehnteren Vorbereitung im Unterricht. Einige Bereiche der Grundkenntnisse der Digitaltechnik sind in den unterrichtlichen Rahmenplan der THR übergegangen. Somit konnte Raum für neue Inhalte des Praktikums geschaffen werden.
Der Ablauf des zweiten Praktikums wurde straff organisiert und weitestgehend durchgehalten. Im Zentrum steht die Regelung der Ablaufanlage auf zwei verschiedene Arten.
Am ersten Tag stand der Aufbau einer Regelung mit Hilfe des bewährten Stecksystems im Vorderung mit den dazugehörigen Grundlagen der Grundgatter. Der zweite Tag stand im Zeichen der SPS (Speicherprogrammierbare Steuerung). Nach einer Einführung programmierten die Schüler und Schülerinnen die SPS und überprüften den Regelungsablauf.





Der dritte im Frühjahr 2006 stattfindende Durchgang verlagert die Inhalte erneut. Die Regelung der Ablaufanlage wird am ersten Tag mittels des bewährten Stecksystems durchgeführt. Der zweite Tag steht im Zeichen des Stroms. Hierbei geht es um Grundlagen der Leitungsführung, der Verkabelung und den Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Strom.




 
   Fließbild der zu regelnden Ablaufsteuerung